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Hallo Biker, ehemalige und solche, die noch welche werden wollen!

 

Hier ist endlich mal wieder ein Tourbericht mit

 

  Suki                             E.P.                   Hot Chili                       Rene

 

           

 

Heute trafen wir uns zu einer kleinen Tour durch die Wälder um den Rursee. Wir, das sind: Suki, Hot Chili, Rene, E.P.

 

Der heutige Tag war nicht nur ein Sonntag, sondern auch ein Sonn – Tag! Wie schön, dass dieses Wort heute 2 Bedeutungen hatte! Auch die Temperatur war ideal zum Treten. 18 bis 20 Grad, da kann man nicht meckern!

 

Es ging dann zu schlafmützenfreundlichen Zeiten (11:00 Uhr) bei Suki los. Wie immer fuhren wir am Wasserkraftwerk vorbei, den üblichen Berg rauf zur Frittenbude. Damit hatten wir uns dann aufgewärmt. Nach einigen Kilometern am Rursee entlang machten wir dann einen kleinen Zwischenstop. Jetzt musste erst einmal die Jacke und die lange Hose im Rucksack verschwinden, die passte ja nun gar nicht zu diesem Klima! Und schon gar nicht auf unsere Foto´s!

 

 

Da kam eine Gruppe von Bikern vorbei, die aussahen, als wären sie geklont! Die hatten alle das gleiche Trikot an. Die fuhren den Berg hinauf Richtung Schmidt, wo wir auch hin wollten. Und fit waren die auch, als die an uns vorbeischossen, hat uns der Windzug fast umgerissen, wow!

 

Wir staunten und dachten, die sehen wir nie wieder! Nun nahmen wir diesen ersten längeren Anstieg unter die Räder und arbeiteten uns nach Schmidt rauf. Als wir oben an der Schranke ankamen, lagen da so ein paar Leichen im Gras! Aber das waren keine Leichen, sondern die schnelle Gruppe mit den Einheitsuniformen von eben. Ziemlich kaputt sahen sie aus!

 

Als wir Schmidt durchfuhren, begleiteten sie uns ein Stück und wir unterhielten uns mit ihnen. Sie kamen aus Belgien und hatten natürlich schon 70 Kilometer hinter sich. Unsere Wege trennten sich dann wieder und wir bewegten uns wieder auf freies Feld zu.

 

Wir hatten eine supergeile Abfahrt vor uns! Ein Singletrail, der durch die sogenannte 16 Stiche-Schlucht führt. Die besteht aus scharfkantigen Felsen, ist meistens feucht und glitschig und man kann jetzt auch schon erahnen, wo der Name herkommt! Hat was mit Krankenhaus und Nähen zu tun. Da mussten sie wohl mal einen Biker wieder zusammenflicken. Naja, feuchte Spalten muss man eben mit Vorsicht genießen...

 

Bei dieser schnellen Abfahrt bis unten ins Tal war ich so gefesselt, dass ich glatt vergessen hab´, die Schlucht am Anfang der Schussfahrt zu knipsen! Das werden wir aber nachholen! Die Fotos werde ich dann hier noch zwischen schieben.

 

Im Tal unten angekommen ging´s dann weiter über Feldwege zum nächsten Anstieg. Nachdem wir uns auch diesen hinauf geschuftet hatten, kam dann eine sehr schöne Abfahrt mit einer Wiese dazwischen. Hier fanden wir einen schmalen Trampelpfad vor, der zum Schluss sehr steil abfiel und eine scharfe Biegung machte. Dann ging es über diese kleine Brücke.

 

 

Anschließend wechselten sich kleine und etwas größere Trampelpfade mit kleinen Brücken aus Holz ab. Diese Trampelpfade waren gut und schnell zu befahren. Teilweise an einem kleinen Flußlauf entlang und immer im Wald. Streckenweise rauf und runter, wie eine Achterbahn. Da geht doch das Herz eines jeden Bikers auf!

 

 

 

Seltsamerweise waren hier nicht viele Spatziergänger unterwegs. Um so besser für uns. Da verschleißt die Klingel nicht so stark! Macht ja auch mehr Spaß, wenn man nicht andauernd Rentner wegscheuchen muß...

 

Ab und zu gab es auch mal ein paar kleine Herausforderungen. Hier mußte zum Beispiel eine Holzbrücke zu Fuß oder fahrend überquert werden. Rene, Hot Chili und Suki entschieden sich für diese Art der Bachüberquerung.

 

 

Wem das zu gefährlich ist (die Brücke ist schließlich einen ganzen Meter hoch), der kann das auch so machen und auf der anderen Seite warten...

 

 

Bald gelangten wir dann nach Obermaubach, wo wir am Stausee vorbei wieder im Wald verschwanden. Hier konnten wir uns entscheiden, ob wir etwas flacher weiterfahren, oder einen steilen langen Anstieg bewältigen wollten. Da wir uns ja nicht auf einem Altersheim-Ausflug befanden, war klar wo es rauf ging! Das war ein schöner mit feinem Splitt gedeckter Waldweg, der so steil nach oben ging, daß zeitweise nur noch die kleinste Übersetzung in Frage kam. Auf den Bildern ist die Steigung gar nicht so gut zu sehen:

 

 

Wir waren jetzt wieder in der Nähe von Nideggen, irgendwo mitten in der Botanik, als wir plötzlich Hot Chili vermissten. Wir stoppten und sahen Ihn dann den Weg lang kommen – zu Fuß, daß Rad schiebend! Er sagte nur: “Plattfuß“ und schon war die nächste Pause angesagt.

 

 

In Erwartung auf den nächsten Leckerbissen, eine steile anspruchsvolle Abfahrt durch den Wald, ging es dann weiter. Da der Herbst noch nicht zugeschlagen hat, waren die Pisten noch nicht mit Blättern übersät. Deswegen konnten wir so richtig da runter schräddern. Selbst die Kamera war mit der wahnsinnigen Geschwindigkeit von Suki und Hot Chili überfordert! Sie sind auf dem Bild verwischt...

 

 

Rene hatte sich in Schmidt von uns getrennt, er hatte nicht so viel Zeit. Der Rursee kam jetzt wieder in Sicht und wir suchten uns jetzt eine geeignete Stelle, um einige Abschlussfotos zu schießen. So richtig schön gestellt, mit kalendertauglichem Hintergrund.

 

 

Ach ja, da war doch noch was! Stimmt: Die letzte Abfahrt, die immer bei jeder Tour das Schlussbonbon darstellt! Sie ist nicht sehr lang, aber steil und vom Regenwasser ausgewaschen. Hier musste ja schon so mancher Jackenärmel dran glauben. Diesmal bekamen aber die Hausfrauen nichts zu nähen und auch die Pflasterindustrie machte heute an uns keinen Umsatz...

 

 

Das war´s für dieses Wochenende. Etwa 1000 Höhenmeter und 40 Kilometer waren das Ergebnis. Sicherlich nicht viel, aber nach längerer Pause sollte man es ja auch nicht übertreiben. Der nächste Sonntag kommt bestimmt! Ihr seid herzlich eingeladen...

 

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