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An jedem Sonntag treffen sich bei Suki in Heimbach so einige Freaks zum biken in der Eifel.

So auch heute am 9.12.01. Bild unten von links nach rechts: "E.P." (das bin ich...), Rene, "Helli" und "Suki", der hier fast jeden Baum persönlich kennt und immer super gute Touren zusammenstellt.

Um 11 Uhr ging´s los. Zuerst am unteren Rursee entlang, am historischen Wasserkraftwerk vorbei. Dann kommt auch schon der erste Anstieg, wo sich schnell herausstellt, wie fit die einzelnen Biker sind. Die Strecke ist bis zur Pommesbude an der Staumauer des Rursee´s geteert und eignet sich prima zum Aufwärmen. Ab da geht es dann endlich ohne den langweiligen Asphalt am See entlang bis zum ersten Singletrail, den Ihr im folgendem Bild seht:

Hier erklimmen wir den Kermeter. So heißt dieser Berg, der mir den ersten Schweiß in die Klamotten treibt. Nach einigen Waldwegen, die heute erfreulicherweise hart gefroren sind und vorbei an der Schutzhütte "Am Schwarzen Kreuz" haben wir dann die Wahl zwischen einem geraden, breit ausgebauten Waldweg und einem steil bergab führenden anspruchsvollem Trampelpfad. Kann sich wohl jeder denken, wo wir lang gefahren sind! Wow, da ging die Post ab!!! Da jetzt überall Laub liegt, mussten wir aufpassen, daß wir keine versteckten Steine erwischen. Selbst ein zu festes Bremsen ist die Garantie für eine unfreiwillige Geschmacksprobe des Bodens. Am Ende dieses ersten Leckerbissens machten wir die erste kleine Pause und Helli erklärte uns fachkundig den Urftstausee...

Nach einem kräftigen Schluck aus der PET-Flasche und einigen Müsli-Riegeln ging´s weiter am Rursee entlang und dann weiter nach Nideggen-Schmidt rauf. Wir machten so einiges an Höhenmetern. Aber wenn man rauf fährt, geht es ja irgend wann wieder runter. Die nächste Schußfahrt ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Kurz nach Schmidt ging es sofort wieder in den Wald und wir konnten uns auf die nächste anspruchsvolle Abfahrt freuen. Wegen des rutschigen Untergrundes mußten wir sehr konzentriert fahren und konnten nicht einfach ungebremst die schmalen Wege runterheizen. So machte sich nach einer steilen Abfahrt ein deutlicher Geruch nach verbrannten Gummi breit, der von meinen Bremsbelägen stammte. Scheibenbremsen sind da wohl besser geeignet. Auch hatte es bei dieser Abfahrt dann doch einige Bodenkontakte gegeben. Es ist aber keiner verletzt worden. In Zerkall angekommen erarbeiteten wir uns die nächsten Höhenmeter und fuhren Richtung Nideggen. Hier konnten wir uns nicht verkneifen, auf einem Felsen eine Pause einzulegen und die Aussicht zu genießen.  Das musste natürlich fotografiert werden:

Wir hatten jetzt schon ca. 40 km hinter uns und es ging wieder Richtung Heimbach. Die letzten Anstiege nahmen wir unter die Räder und unter meiner Jacke gab es wohl keinen trockenen Fetzen Stoff mehr. Aber die Sachen sind ja winddicht. Auf so einer Tour darf man auch kein einziges Stück Baumwolle am Leib haben, sonst friert man trotz der Anstrengung, weil diese den Schweiß festhält. Mit Jeans solltest Du besser zuhause bleiben!

Nachdem wir Nideggen-Abenden durchfahren hatten, schufteten wir uns den letzten Berg rauf.

Endlich war die letzte große Abfahrt für heute erreicht. Die ging es dann wie immer, mit gut verteiltem Gewicht auf Vorder- und Hinterrad und gut dosiert schleifenden Bremsen runter. Stolz, das ich an den teilweise sehr schwierigen Stellen nicht gestürzt bin kam ich mit einem Grinsen im Gesicht unten auf dem Weg an. Als ich die Schuhe ausklicken wollte, blieb ich mit dem rechten Überschuh am Pedal hängen. Genau mit dem Fuß wollte ich mich abstützen und klatsch, lag ich da... Ja ja, so ist das manchmal. Die schwierigste Abfahrt gemeistert und dann beim Absteigen umgekippt...

Zum Schluss ging es nur noch flach am Rursee entlang. Nachdem wir die Staumauer überquert hatten, lag noch eine kleine Abfahrt durch ein Waldstück vor uns, die es aber in sich hat. Hier gibt es eine enge Kurve, die sehr glitschig ist und so steil bergab geht, dass auch hier wieder einer mit der Schulter bremste.

Wieder vorbei am Wasserkraftwerk fuhren wir wieder bei Suki auf den Hof, wo er uns freundlicherweise immer anbietet, die Mountainbikes mit dem Gartenschlauch sauber zu machen.

Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt. Den ganzen Tag Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. 50 km haben wir geschafft und waren bis halb fünf unterwegs.

Das war wieder mal eine sehr schöne Tour. Wenn ihr Lust habt, mit uns zu fahren, dann meldet euch einfach beim Bikers-Shop.

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